Artrivm®

Begriffserklärung

Der Name ARTRIVM® setzt sich aus ART= die Kunst und ATRIVM zusammen. ATRIVM nennt sich der zentrale Raum in einem römischen Wohnhaus (Domus). Er diente als Aufenthaltsraum für die Familie. Licht erhielt das ATRIVM über eine Oeffnung im Dach. Etymologisch kommt der Begriff möglicherweise vom lat. ATER, was soviel wie rauchgeschwärzt bedeutet. Das liesse sich daraus herleiten, dass in diesem Raum ursprünglich auch der aus einer offenen Feuerstelle bestehende Herd befand, dessen Rauch durch die Dachöffnung abzog. Heute steht der Name ATRIVM für einen Raum, meist in der Mitte des Hauses, der von oben her das Tageslicht eintreten lässt oder einen Empfangsraum.

Geschichte des ARTRIVM® LVCILLAE

Kennen Sie BVLGARI? Was fällt Ihnen auf? Sowohl das ARTRIVM® als auch BVLGARI haben ein V in ihrem Namen. Dieses V ist ein römisches (lateinisches) U und wird natürlich auch wie ein U ausgesprochen. Somit ist keine Zungenbrecher-Uebung nötig! Und hier die Antwort: BVLGARI ist ein Global Player im Luxus-Segment für Schmuck, Parfums, Modeaccessoires und Hotellerie. Das ARTRIVM® ist eine Kunstfirma.
Wieso bin ich überhaupt auf den Namen ARTRIVM® gekommen? Auslöser waren sicher mein römischer Name LVCILLA und meine starke Bindung zur klassischen griechischen und römischen Architektur und Kultur. Da war es naheliegend für die enstehende Kunstgalerie dem ATRIVM nach dem A eine R beizufügen, und fertig war der Name ARTRIVM®. Meines Wissens gab es diese Namens-Kreation im Jahre 1999 noch nicht! Knapp ein Jahr später gab es dann aber Konkurrenz! So wurde der Firmenname ARTRIVM® beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum in Bern angemeldet.

Das ARTRIVM® wurde am 28.8.1999 (MCMIC) in Stäfa an der Goethestrasse 11 im Erdgeschoss einer historischen Seidenweberei aus dem 19. Jahrhundert gegründet. Somit kam auch Goethe mit ins Spiel! Er war tatsächlich in Stäfa, wohnte im Gasthaus zur alten Krone und, laut Stäfner Chronik, besuchte er u.a. die Seidenweberei, um seiner Christiane feine Seiden- Mousseline zu kaufen.
Nun noch eine Erklärung zum Eröffnungs-Datum. Und, wie konnte es auch anders sein? Am 28.8.1999 – es war ein Samstag – jährte sich der 150. Geburtstag Goethes! Zu seinen Ehren fand in der  neu- geborenen Galerie  eine besondere Vernissage mit Speisen aus Goethes Zeit, inklusive  Lavater-Pfarrhaustorte statt. Ja, und der Höhepunkt stand erst noch bevor! Der bekannte Schauspieler Peter Arens las aus dem Faust.
Das war also nur der  Anfang. Es folgten mehrere Jahre intensiver Austellungtätigkeit mit bekannten nationalen und internationalen Künstlern. Die Austellungen beschränkten sich nicht nur auf ein Zeigen von Bildern. Nein, es waren regelrechte Inszenierungen umrahmt von  musikalischen, tänzerischen und kulinarischen Darbietungen aus dem jeweiligen Herkunftsland des Künstlers.
So führte die KUNSTREISE von der Schweiz aus nach Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Finnland, Russland. In  Uebersee nach USA, Cuba und Brasilien und in Afrika nach Ghana und Südafrika.

Vision

Der Grundgedanke des ARTRIVMS® war seit Beginn von der Vision beflügelt, die Kunst als verbindendes und übergeordnetes Element zwischen den  Kulturen und Religionen zu sehen und einzusetzen. So wurden auch die Austellungen, Musikdarbietungen, Künstlergespräche und auch die Zusammenkünfte nach den Vernissagen immer wieder lebendige und prägende Beispiele dieser Vision.
Diese Vision wird immer das tragende Element der Kunsttätigkeit des ARTRIVMS® bleiben.

KUNST ist extrem bereichernd. Ebenso die Beziehungen zu den Künstlern und ihrer Kunst.
Der KUNST begegnen wir fast überall im Leben. Wir sind ja selbst ein lebendes Kunstwerk! KUNST ist nicht nur ein Investitions-Gut, nein sie bereichert auch unser Leben tagtäglich und hat einen unschätzbaren immateriellen Wert!
KUNST ist auch in der Natur anzutreffen: am Himmel wenn durch die vorbeiziehenden Wolken Figuren entstehen, in einem bunten Blumengarten, im farbigen Kies eines Flussbettes. Man muss sie nur entdecken! Darum steht weiter oben der bekannte Spruch von Horaz CARPE DIEM mit dem von mir kreirten Zusatz CARPE ARTEM.

Auch FARBEN prägen vermehrt unseren Alltag: so z.B im Innen-und Aussenbereich der neuen und renovierten Häuser, in der Mode,  im täglichen Leben. Man könnte sagen, FREUDE herrscht (ein Lieblingsspruch von Alt Bundesrat A.Ogi) wenn FARBE herrscht!

 

1999-2009  WIR FEIERN DIESES JAHR DAS 10-JAEHRIGE JUBILAEUM!

 
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